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Vereinsreise - Lenzerheide 19.8.-21.8.2022

Hitze und Trockenheit prägen den ganzen Sommer. Doch im Vorfeld unserer Vereinsreise versprechen die Wetterprognosen einen Umschwung und seit längerer Zeit wieder einmal Regen.

 

Der Freitag

Wir besammeln uns bei kühlem, aber noch trockenem Wetter. Die Fahrräder verstauen wir im Anhänger vom Sägesser-Car.

Mit Daniel am Steuer haben wir einen zuverlässigen, flexiblen und freundlichen Fahrer. Los geht die Fahrt Richtung Zürich

und es fallen bereits die ersten Tropfen. So richtig schlimm

wird es ab dem Zürichsee. Es regnet in Strömen. Erste Pro-grammänderung, an eine Fahrt auf 2 Rädern ab Chur ist nicht zu denken. Der guten Stimmung tut das aber keinen Abbruch. Wir unterziehen unsere Unterkunft - das Sunstar Hotel - einem ersten Test. Der wird mit Bravour bestanden. Der Abend wird mit einem Apéro eingeleitet, spendiert vom Geburtstagskind Graziella.

 

Der Samstag

Der Regen ist vorbei und wir können das vorgesehene Programm durchziehen. Die kleine, feine und bären-starke Rennradgruppe bezwingt den Aufstieg von der Lenzerheide nach Davos. Als Dessert erwartet sie den Aufstieg von Tiefencastel zurück auf die Lenzerheide.

 

Grösste Gruppe bildeten die Mountainbiker. Für sie hat Sportleiter Erich eine Route auf der Rothornseite aus-geheckt, die es in sich hatte.

 

Auch die Wandergruppe zog es auf die gleiche Talseite. Es war ein überraschender, aber schöner Anblick, als uns plötzlich die Biker entgegenkamen. Für den letzten Abstieg hinunter nach Parpan sorgte das Trottinet für besonderen Spass.

 

Der Sonntag

Die Rennradfahrer verabschiedeten sich von der Lenzerheide mit einer Fahrt bis an den Zürichsee nach Lachen.

 

Die Mountainbiker nahmen auf der anderen Talseite eine weniger anspruchsvolle, aber nicht minder inte-ressante Rundtour unter die Räder.

 

Statt wandern war heute die ursprünglich für Freitag vorgesehene Genusstour angesagt. Ein Talrundkurs, der auf dem Papier wesentlich einfacher aussah. Trotzdem schafften es alle und wir trafen uns mit den Bikern beim Lido zu einem gemütlichen Hock.

 

Am späteren Nachmittag hiess es Abschied nehmen. Fahrräder verladen und bei schönstem Wetter ging es heimwärts. Die Drei schönen und unfallfreien Tage werden uns wohl noch lange in bester Erinnerung bleiben.

 

Werner Kamber

Präsident

24.8.2022

 

Die Fotos sind aufgeschaltet!


Seitens aller Teilnehmer, möchten wir uns beim Vorstand und René Weber für die super Organisation bedanken. Es war wirklich ein sehr tolles Wochenende, in allerbesten Stimmung.

Graziella Wild

24.8.2022

 


Generalversammlung 2021


Jahresbericht 2021 des Präsidenten

Der Vorstand
Der Vorstand

Liebe Radsportfreunde

 

Wie die Zeit vergeht. Ich habe das Gefühl, erst einen Jahresbericht verfasst zu haben und schon steht die Ausgabe für das Vereinsjahr 2020/21 an. Nur, war das ein Vereinsjahr? Nicht wirklich. Ein unliebsamer, aber treuer Begleiter Namens Corona hat für orden-tlich mehr administrative Beschäftigung und ein ein-geschränktes Jahresprogramm gesorgtes begann schon mit der GV 2020, die auch nach einem Ver-schiebedatum physisch nicht durchgeführt werden konnte und schliesslich in schriftlicher Form abge-wickelt werden musste. Immerhin, diese verlief reibungslos und mit vielen positiven Kommentaren der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Vielen Dank, das hat gut getan. Faktisch fiel die ganze erste Hälfte vom Vereinsjahr den verordneten und zweifelsohne notwendigen Schutzmassnahmen desBAG zum Opfer.

 

Mitten in diese schwierige Zeit ereilte uns die Nachricht vom Hinschied von unserem Aktiv-und Gründungs-mitglied Kurt Bernroitner. So lange es seine Gesundheit zuliess, kannte Kurt den Schon-oder Müssiggang nicht. Sei es auf dem Rennvelo, als Helfer oder als Streckenposten, Kurt war mit Leib und Seele dabei. Wir werden Kurt ehrend in Erinnerung behalten.

 

So kam es, dass wir erst am 12. Juni den erstmöglichen Termin für die MV das Jahresprogramm vorstellen und genehmigen konnten. Was danach folgte, war mehrheitlich erfreulich. Dies bezüglich Teilnehmerzahlen und, das mag erstaunen, auch mit dem Wetterglück. Bleibt doch dieser Sommer als überdurchschnittlich regnerisch in Erinnerung. Das Wetterglück strapaziert haben wir beim Grillplausch, da hätten wir keine fünf Minuten länger sitzen bleiben können. Diesbezüglich weniger Glück hatte der Bautrupp beim Aufbau für den GPOBB. Der Renntag selber war aber super. Nicht nur wegen dem Wetter. Ein absolutes Highlight war die Teilnahme von Marlen Reusser. Damals „nur“ Olympia-Silbermedaillen-Gewinnerin. Inzwischen sind noch Gold bei der Europameisterschaft und WM-Silber dazugekommen. Immer im Zeitfahren. Der Vereinsausflug brachte uns den Rumpel oberhalb Trimbach etwas näher. Kulinarisch gab es gar nichts auszusetzen. Die Herbstwanderung hat uns in den Kanton Aargau geführt. Eine tolle Runde im Gebiet von Laufenburg, mit gelebter Gastlichkeit im Restaurant Fischergut in Rheinsulz.

 

Zum Schluss sage ich MERCI. Herzlichen Dank fürs Mitmachen und Mitgestalten, sowie die finanziellen Bei-träge. Mein besonderer Dank geht an Susanne, Erich und Rolf für ihre tatkräftige Unterstützung im Vorstand, ebenso an Graziella für die Betreuung unserer Homepage und an Walter Hartl für seinen Einsatz als Wander-leiter.

 

Nun schaue ich gespannt auf das Vereinsjahr 2021/2022 und wünsche allen unfallfreies Radsportvergnügen und allerbeste Gesundheit.

 

Werner Kamber

Präsident

Zunzgen, 04.10.2021


Bikerwochenend im Berneroberland

Gemütliches Beisammensitzen nach der anstrengenden Biketour


 

Unser Bikeweekend vom 17. und 18. Juli im Berneroberland war ein
voller Erfolg. Dies bezieht sich auf das Wetter und die Anzahl Teilneh-

mer. Am Samstag warenwir insgesamt 8 Biker, am Sonntag etwas

weniger. Total gab es 105 Bikekilometerund knapp 2500 Höhenmeter.

 

 

 

 

 

Es konnte festgestellt werden, dass die „alten Gümmeler“ (75 plus)

immer noch recht gut unterwegs sind. Ausser einer wirklich spekta-

kulären Schlamm-Einlage von Erich verlief alles in geordneten Bahnen.

 

 

 

 

 

Ueli im Aufstieg zum Schwarzenberg (1485 m)


In Gedenken von Kurt Bernroitner

Die Nachricht kam nicht völlig überraschend und war doch schmerz-haft. Unser Gründungsmitglied Kurt Bernroitner verstarb am 15. April. Kurt war seit der Gründung des VCD treues und fleissiges Mitglied. Dabei beglei-teten ihn gar manche Hochs und Tiefs. Bei der Gründung des Vereins war Kurt Witwer mit drei kleinen Kindern. Das allein zeigt schon, dass es Kurt im Leben nicht immer leicht hatte. Doch er hatte in Elisabeth bereits eine neue Partnerin gefunden, die in allen Belangen Kurt stets zur Seite stand. Auch im Radsport waren die Beiden vereint. So gehört ihre Hochzeit 1980 sicherlich zu den Hochs im Leben von Kurt. Genauso wie etwa der Bau und Bezug vom Eigenheim und die gemeinsamen Reisen per Wohnmobil. Kurt war kein gewöhnliches Mitglied. Er konnte auch mal laut und unbe-quem sein. Doch stets mit den allerbesten Absichten. Zuverlässig und hilfsbereit stellte sich Kurt immer wieder für die verschiedensten Tätig-keiten rund um den Radsport und unseren Verein zur Verfügung.

 

Auf dem Rad war Kurt kein Freund von Steigungen. Umso legendärer werden uns allen seine Abfahrten in Erinnerung bleiben. Bereits 1989 erlitt Kurt einen ersten Herzinfarkt, dem bald ein zweiter folgen sollte.

 

Ab diesem Zeitpunkt wurde sein Wirkungskreis eingeschränkt. Ein weiterer Schicksalsschlag bei einem

Unfall mit einem Gabelstapler machte aus dem einst vor Tatendrang sprühenden Kurt einen leisen und zurückhaltenden Menschen.

 

Kurt, wir werden dich so vielfältig, wie wir dich erlebt haben in bester und ehrender Erinnerung behalten.

 

In Verbundenheit

im Namen des VC Diegtertal

Werner Kamber

Präsident