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Jahresbericht 2021 des Präsidenten

Der Vorstand
Der Vorstand

 

Liebe Radsportfreunde

 

Wie die Zeit vergeht. Ich habe das Gefühl, erst einen Jahresbericht verfasst zu haben und schon steht die Ausgabe für das Vereinsjahr 2020/21 an. Nur, war das ein Vereinsjahr? Nicht wirklich. Ein unliebsamer, aber treuer Begleiter Namens Corona hat für ordentlich mehr admini-strative Beschäftigung und ein eingeschränktes Jahresprogramm gesorgtes begann schon mit der GV 2020, die auch nach einem Verschiebe-datum physisch nicht durchgeführt werden konnte und schliesslich in schriftlicher Form abgewickelt werden musste. Immerhin, diese verlief reibungslos und mit vielen positiven Kommen-taren der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Vielen Dank, das hat gut getan. Faktisch fiel die ganze erste Hälfte vom Vereinsjahr den verordneten und zweifelsohne notwendigen Schutzmassnahmen desBAG zum Opfer.

 

Mitten in diese schwierige Zeit ereilte uns die Nachricht vom Hinschied von unserem Aktiv-und Gründungsmitglied Kurt Bernroitner. So lange es seine Gesundheit zuliess, kannte Kurt den Schon-oder Müssiggang nicht. Sei es auf dem Rennvelo, als Helfer oder als Streckenposten, Kurt war mit Leib und Seele dabei. Wir werden Kurt ehrend in Erinnerung behalten.

 

So kam es, dass wir erst am 12. Juniden erstmöglichen Termin für die MVdas Jahresprogramm vorstellen und genehmigen konnten. Was danach folgte, war mehrheitlich erfreulich. Dies bezüglich Teilnehmerzahlen und, das mag erstaunen, auch mit dem Wetterglück. Bleibt doch dieser Sommer als überdurchschnittlich regnerisch in Erinnerung. Das Wetterglück strapaziert haben wir beim Grill-plausch, da hätten wir keine fünf Minuten länger sitzen bleiben können. Diesbezüglich weniger Glück hatte der Bautrupp beim Aufbau für den GPOBB. Der Renntag selber war aber super. Nicht nur wegen dem Wetter. Ein absolutes Highlight war die Teilnahme von Marlen Reusser. Damals „nur“ Olympia-Silbermedaillen-Gewinnerin. Inzwischen sind noch Gold bei der Europameisterschaft und WM-Silber dazugekommen. Immer im Zeitfahren. Der Vereinsausflug brachte uns den Rumpel oberhalb Trimbach etwas näher. Kulinarisch gab es gar nichts auszusetzen. Die Herbstwanderung hat uns in den Kanton Aargau geführt. Eine tolle Runde im Gebiet von Laufenburg, mit gelebter Gast-lichkeit im Restaurant Fischergut in Rheinsulz.

 

Zum Schluss sage ich MERCI. Herzlichen Dank fürs Mitmachen und Mitgestalten, sowie die finan-ziellen Beiträge. Mein besonderer Dank geht an Susanne, Erich und Rolf für ihre tatkräftige Unter-stützung im Vorstand, ebenso an Graziella für die Betreuung unserer Homepage und an Walter Hartl für seinen Einsatz als Wanderleiter.

 

Nun schaue ich gespannt auf das Vereinsjahr 2021/2022 und wünsche allen unfallfreies Radsport-vergnügen und allerbeste Gesundheit.

 

Werner Kamber

Präsident

 

Zunzgen, 04.10.202

 


Bikerwochenend im Berneroberland

Gemütliches Beisammensitzen nach der anstrengenden Biketour

 

Unser Bikeweekend vom 17. und 18. Juli im Berner-oberland war ein voller Erfolg. Dies bezieht sich auf das Wetter und die Anzahl Teilnehmer. Am Samstag waren wir insgesamt 8 Biker, am Sonntag etwas weniger. Total gab es 105 Bikekilo-meter und knapp 2500 Höhenmeter.

 

 

 

 

 

Es konnte festgestellt werden, dass die „alten Gümmeler“ (75 plus) immer noch recht gut unterwegs sind. Ausser einer wirklich spektakulären Schlamm-Einlage von Erich verlief alles in geordneten Bahnen.

 

 

 

 

 

 

 


 

Ueli im Aufstieg zum Schwarzenberg (1485 m)


In Gedenken von Kurt Bernroitner

 

Die Nachricht kam nicht völlig überraschend und war doch schmerz-haft. Unser Gründungsmitglied Kurt Bernroitner verstarb am 15. April. Kurt war seit der Gründung des VCD treues und fleissiges Mitglied. Dabei begleiteten ihn gar manche Hochs und Tiefs. Bei der Gründung des Vereins war Kurt Witwer mit drei kleinen Kindern. Das allein zeigt schon, dass es Kurt im Leben nicht immer leicht hatte. Doch er hatte in Elisabeth bereits eine neue Partnerin gefunden, die in allen Belangen Kurt stets zur Seite stand. Auch im Radsport waren die
Beiden vereint. So gehört ihre Hochzeit 1980 sicherlich zu den Hochs im Leben von Kurt. Genauso wie etwa der Bau und Bezug vom Eigenheim und die gemeinsamen Reisen per Wohnmobil.

 

Kurt war kein gewöhnliches Mitglied. Er konnte auch mal laut und unbequem sein. Doch stets mit den allerbesten Absichten. Zuverlässig und hilfsbereit stellte sich Kurt immer wieder für die verschiedensten Tätigkeiten rund um den Radsport und unseren Verein zur Verfügung.

 

Auf dem Rad war Kurt kein Freund von Steigungen. Umso legendärer werden uns allen seine Abfahrten in Erinnerung bleiben.

 

Bereits 1989 erlitt Kurt einen ersten Herzinfarkt, dem bald ein zweiter folgen sollte. Ab diesem Zeitpunkt wurde sein Wirkungskreis eingeschränkt. Ein weiterer Schicksalsschlag bei einem Unfall mit einem Gabelstapler machte aus dem einst vor Tatendrang sprühenden Kurt einen leisen und zurückhaltenden Menschen.

 

Kurt, wir werden dich so vielfältig, wie wir dich erlebt haben in bester und ehrender Erinnerung behalten.

 

 

In Verbundenheit

im Namen des VC Diegtertal

 

Werner Kamber

Präsident